7. Hessisches Denkmalgespräch am 29. Oktober 2021

Blick auf Fachwerkhäuser in der Baugruppe Mittelhessen

Rahmendaten

Dauer: 29. Oktober 2021 9:15 bis 16:30 Uhr

Kosten: 55 € pro Person

Kurse und Tagungen
Tagungen

Der Erhalt von Kulturdenkmälern ist ein aktives Statement zur Ressourcenschonung. Aufwändige Eingriffe in die historische Gebäudesubstanz und größere, Co2-intensive Investitionen lassen sich vermeiden, wenn das Gebäude sorgsam gepflegt, regelmäßig gewartet und im Bedarfsfall unter Verwendung alter Handwerkstechniken zurückhaltend repariert wird. So gesehen leistet die Denkmalpflege schon von jeher einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz. Dies vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte erneut ins Bewusstsein zu rücken, ist Ziel und Aufgabe des Siebten Hessischen Denkmalgesprächs. 

Schon unsere Vorfahren verfügten über erstaunliche Techniken im Umgang mit natürlichen Ressourcen. Die Alterungsfähigkeit und die Langlebigkeit des Materials mit all seinen Gebrauchsspuren können wir vielfach noch bis heute bewundern. Für frühere Generationen war das Wiederverwenden von Baustoffen ebenso selbstverständlich wie die Nutzung erneuerbarer Energien zur Wärmegewinnung oder die Verwendung natürlicher Dämmmaterialien. Welche fast schon vergessenen Kulturtechniken könnten wir heute wieder anwenden und wie ist das Verhältnis zwischen der Gesamtenergiebilanz eines Gebäudes und seiner Nutzung? Wichtig ist dabei der Begriff der „grauen Energie“ – der Energie, die für Abriss, Entsorgung und Neubau aufgewendet werden muss. Berücksichtigt man sie nicht, so entsteht häufig ein fehlerhaftes Bild der Wirklichkeit. 

Hinweis: Aufgrund des aktuellen Pandemiegeschehens steht derzeit noch nicht fest, ob die Tagung zum geplanten Termin stattfinden kann. Voranmeldungen sind derzeit noch nicht möglich. Das Buchungsformular wird frei geschaltet, sobald wir sicher sind, dass die Veranstaltung als Präsenzveranstaltung durchgeführt wird.