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Ferienprogramm „Unterwegs im Museum…“ vom 20. bis 26. Juli

Besuchergruppe bei einer Führung

Mo 22. Juli

Eintrittspreise (Zur Preisübersicht)

Erwachsene: 9,00 €
Kinder: 1,00 €
Familie: 18,00 €
Ferienprogramm
Führungen

Besucher können den Hessenpark in dieser Woche im Rahmen unterschiedlicher Führungen erkunden. Die Führungen starten täglich um 13 und 15 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auf dem Programm stehen folgende Führungen:

Samstag, 20. Juli / Mittwoch, 24. Juli, 13 und 15 Uhr: Bienenkundliche Führung
Treffpunkt: Hinter dem Eingangsgebäude
Museumsbesucher begeben sich unter fachkundiger Begleitung in die Welt der Bienen und Imkerei. Unser Imker erzählt bei dieser Führung nicht nur von Blumen und Bienen, sondern bringt den Teilnehmern die Kulturgeschichte des Imkerns näher und führt sie zu den eigentlichen Honigproduktionsstätten im Bienenhaus aus Mammolshain.

Sonntag, 21. Juli, 13 und 15 Uhr: Forsthistorische Exkursion
Treffpunkt: Brunnen auf dem Marktplatz
Am Sonntag führt Förster Karl-Matthias Groß durch den Waldbestand im Freilichtmuseum. Dabei vermittelt er die Sicht eines fürstlichen Forstbeamten um 1780.

Montag, 22. Juli, 13 und 15 Uhr: Tiere auf dem Bauernhof
Treffpunkt: Hinter dem Eingangsgebäude
Hund und Katz‘ waren auch schon früher Haustiere der Menschen auf dem Land. Dazu kamen Rinder, Schafe, Schweine und Hühner, die manchmal sogar mit den Menschen unter einem Dach wohnten! Außerdem gab es in jedem Dorf auch immer unerwünschte „Mitbewohner” wie Mäuse oder willkommene Saisongäste wie Schwalben. In dieser Führung erfahren die Teilnehmer, wie das Zusammenleben von Mensch und Tier auf dem Bauernhof war. Natürlich lernen sie auch unsere flauschigen Kaninchen, borstigen Schweine und die anderen Tiere im Museum kennen, von denen einige schon fast ausgestorben sind.

Dienstag, 23. Juli, 13 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung „Wanderlust“
Treffpunkt: Hinter dem Eingangsgebäude
Der 1868 auf dem Großen Feldberg gegründete Taunusklub e.V. feierte im Jahr 2018 sein 150-jähriges Jubiläum. Das Freilichtmuseum wirft aus diesem Anlass einen Blick auf die Gründung und das Engagement des Wandervereins und die Kulturgeschichte des Wanderns. Wie und wann ist die organisierte Wanderbewegung eigentlich entstanden? Und warum wurde aus der alltäglichen Notwendigkeit des Laufens ein Trendsport? Die Sonderausstellung in Kooperation mit dem Taunusklub e.V. thematisiert anhand von Texten, Erzählungen, Fotos, Zeichnungen und Exponaten die Erschließung des Taunus als Wanderregion zwischen den 1840er-Jahren und heute, greift die Naturvorstellungen von Wanderern auf und zeigt deren Ausrüstung im Wandel der Zeit. Ausgestattet mit Wanderstöcken und -karten erkundet die Gruppe die Themenbereiche der Ausstellung, wobei jeder seine eigene Wanderlust entdecken kann – zum Beispiel beim Betrachten des Sternenhimmels, beim Lauschen von Wanderliedern oder bei der Rast am Lagerfeuer. Viele Mitmach- und Medienstationen laden zur Interaktion ein und vermitteln anschaulich die Geschichte des Wanderns.

Dienstag, 23. Juli, 15 Uhr: Der Hartig-Walderlebnispfad
Treffpunkt: Hinter dem Eingangsgebäude
Alle Welt redet von Nachhaltigkeit – „erfunden“ hat den Begriff ein Forstmann aus Gladenbach namens Georg Ludwig Hartig. Ihm ist der Hartig-Walderlebnispfad im Freilichtmuseum gewidmet. An zwölf Stationen auf einer Wegstrecke von etwa zwei Kilometern lernen Besucher auf spielerische Art und Weise die verschiedenen Baum- und Holzarten sowie ihre Verwendungen kennen, aber auch die Tiere unserer heimischen Wälder, wie Buntspecht, Rotmilan, Luchs oder Wildschwein. Zudem erhalten die Teilnehmer Einblick in die historische Entwicklung der Waldarbeit und Waldnutzung. Eine Reihe von Mitmachelementen wie Fühlkasten, Riechorgel und Xylophon lädt dazu ein, den Lebensraum Wald mit allen Sinnen zu entdecken.

Donnerstag, 25. Juli, 13 und 15 Uhr: Fachwerkführung
Treffpunkt: Hinter dem Eingangsgebäude
Ein tragendes Holzgerüst, dessen Zwischenräume – die Gefache – mit Strohlehm auf Stakung, Lehmsteinen, Ziegeln und anderen Materialien geschlossen sind, ist das Grundprinzip der Fachwerkbauweise. Je nach Region gibt es dabei zahlreiche Varianten von Material und Technik. In dieser Führung lernen Besucher die verschiedenen Baustoffe und Fachwerkformen kennen. Beispiele für einen ganz besonderen Umgang mit der Bauweise sind die Schmuckformen aus Oberhessen, dem Westerwald und dem hessischen Hinterland.

Freitag, 26. Juli, 13 und 15 Uhr: Küche, Stube, Nachttopf – Wohnen im bäuerlichen Haus
Treffpunkt: Hinter dem Eingangsgebäude
Harte Arbeit, beengte Wohnverhältnisse – so sah das bäuerliche Leben im Hessen vom 18. bis ins 20. Jahrhundert oft aus. Dieser Rundgang durch verschiedene Bauernhäuser gibt den Teilnehmern einen Eindruck von dieser Zeit. Darüber hinaus erfahren sie, was die Bauweise, die Raumaufteilung und die Einrichtung eines Hauses über die Lebensweise der Bewohner erzählen.