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Tage der Schauspielführungen vom 8. bis 12. Oktober

Rudi-Darsteller auf einem gelben Postmoped

12. Oktober 2018

Eintrittspreise (Zur Preisübersicht)

Erwachsene: 9,00 €
Kinder: 1,00 €
Familie: 18,00 €
Führungen
Museumstheater

Diese Woche können Sie mit unserem Museumstheater auf Zeitreise gehen und in wechselnden Schauspielführungen vergangene Lebenswelten entdecken. Die Führungen sind im Museumseintritt inklusive, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Montag, 8. Oktober / Freitag, 12. Oktober, 13 und 15 Uhr: Rudi, der Landbriefträger
Treffpunkt: Brunnen auf dem Marktplatz

Nirgendwo, ein Dörfchen im Taunus in den 1950er-Jahren: Die Ära der Landbriefträger neigt sich ihrem Ende zu. Die stetige Modernisierung der Deutschen Bundespost macht die ländlichen Postboten zusehends überflüssig. Nur Rudi, ein heiterer und aufgeweckter Zeitgenosse, möchte das nicht wahr haben. Wehmütig, aber mit Stolz blickt er auf seiner täglichen Postroute durch das Dorf auf die vergangenen Jahrzehnte des ländlichen Postwesens zurück.

Dienstag, 9. Oktober, 13 und 15 Uhr: Armut – von Kartoffeln und Nassauern
Treffpunkt: Brunnen auf dem Marktplatz
Das Fürstentum Nassau-Usingen im Jahre 1781: Während in Amerika der Unabhängigkeitskrieg tobt, leiden die Bewohner des Taunusdörfchens „Nirgendwo“ Hunger und Not. Für die Obrigkeit ist die Kartoffel der Ausweg aus dem Elend, doch zum Missfallen der hohen Herren rücken die Bauern nicht gerne von ihrer traditionellen Dreifelderwirtschaft ab. Steuern, Zölle und Frondienste verschärfen die Lebensumstände der Landbevölkerung noch zusätzlich – man feilscht und handelt oft an der Grenze des Gesetzes. Die spitzfindige Marktfrau Margarethe und ihre gestrenge Schwiegermutter Franziska geraten in einen unheilvollen Konflikt mit dem Amtmann Ibell. Und auch der Schulmeister Frickel bleibt von den Notzeiten, Missernten und Unruhen seiner Zeit nicht verschont. Kann die Kartoffel das harte Los der Landbevölkerung doch noch zum Guten wenden?

Mittwoch, 10. Oktober / Donnerstag, 11. Oktober, 13 und 15 Uhr: Arbeit bringt Brot, Faulheit bringt Not
Treffpunkt: Brunnen auf dem Marktplatz

Durch die Einführung der Gewerbefreiheit und durch die Aufhebung der Zünfte im 19. Jahrhundert verloren viele Handwerker ihren ursprünglichen Beruf. Auch die Neuerungen der industriellen Revolution machten sich im wirtschaftlichen Leben nach und nach bemerkbar. Im Mittelpunkt der Schauspielführung stehen der Stellmacher Herrmann Orth und seine Frau Elisabeth. Von Armut bedroht stürzt sich das Handwerker-Ehepaar in jede erdenkliche Arbeit. Können Emsigkeit und Erfindungsreichtum die beiden vor dem sozialen Niedergang bewahren?