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Tage der Schauspielführungen vom 14. bis 18. April

Schauspielführung Armut

Sa 18. April

Eintrittspreise (Zur Preisübersicht)

Erwachsene: 9,00 €
Kinder: 1,00 €
Familie: 18,00 €
Führungen
Museumstheater
für Kinder, Erwachsene

Diese Woche können Sie mit unserem Museumstheater auf Zeitreise gehen und in täglich wechselnden Schauspielführungen vergangene Lebenswelten entdecken. Die Führungen sind im Museumseintritt inklusive, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Folgende Schauspielführungen stehen auf dem Programm:

Dienstag, 14. April 2020 / Sonntag, 18. April 2020, 13 und 15 Uhr: Armut – von Kartoffeln und Nassauern
Treffpunkt: Brunnen auf dem Marktplatz
Das Fürstentum Nassau-Usingen im Jahre 1781: Die Dorfbewohner des Taunusdörfchens „Nirgendwo“ leiden Hunger und Not. Für die Obrigkeit ist die Kartoffel der Ausweg aus dem Elend, doch die Bauern rücken nicht gerne von ihrer traditionellen Dreifelderwirtschaft ab. Steuern, Zölle und Frondienste verschärfen die Lebensumstände zusätzlich und die Landbevölkerung handelt oft an der Grenze des Gesetzes. So geraten die Marktfrau Margarethe und ihre Schwiegermutter Franziska in einen unheilvollen Konflikt mit dem Amtmann. Und auch Schulmeister Frickel bleibt von den Notzeiten und Unruhen seiner Zeit nicht verschont.

Mittwoch, 15. April 2020, 13 und 15 Uhr: Dem Volk aufs Maul geschaut
Treffpunkt: Brunnen auf dem Marktplatz
Unter dem Motto „Dem Volk aufs Maul geschaut“ dreht sich bei dieser Führung alles um Sprichwörter und Redewendungen. Wollten Sie schon immer einmal wissen, warum „der Hund in der Pfanne verrückt wird“ und wem eigentlich „was durch die Lappen gegangen ist?“ Begeben Sie sich mit uns auf eine Reise in die Vergangenheit der Sprache. Entdecken Sie, wie Redensarten und Sprichwörter das frühere Leben, Arbeiten und die Liebe auf dem Land widerspiegeln.

Donnerstag, 16. April 2020, 13 und 15 Uhr: Rudi, der Landbriefträger
Treffpunkt: Brunnen auf dem Marktplatz
Das Dörfchen Nirgendwo im Taunus in den 1950er-Jahren: Die Zeit der Landbriefträger neigt sich ihrem Ende zu. Stetige Modernisierungen machen die ländlichen Postboten zusehends entbehrlich. Das trifft auch auf „Rudi“ zu, der diese Entwicklungen nicht wahrhaben will. Begleiten Sie Rudi auf seiner täglichen Postroute und erfahren Sie auf unterhaltsame Weise, spannende Fakten und Anekdoten über die Geschichte der Post auf dem Land.

Freitag, 17. April 2020, 13 und 15 Uhr: Arbeit bringt Brot, Faulheit bringt Not
Treffpunkt: Brunnen auf dem Marktplatz
Durch die Einführung der Gewerbefreiheit und die Aufhebung der Zünfte im 19. Jahrhundert verloren viele Handwerker ihren ursprünglichen Beruf. Auch die Neuerungen der industriellen Revolution machten sich im wirtschaftlichen Leben nach und nach bemerkbar. Im Mittelpunkt der Schauspielführung „Arbeit bringt Brot, Faulheit bringt Not“ stehen der Stellmacher Herrmann Orth und seine Frau Elisabeth. Von Armut bedroht stürzt sich das Handwerker-Ehepaar in jede erdenkliche Arbeit. Können Emsigkeit und Erfindungsreichtum die beiden vor dem sozialen Niedergang bewahren?