Die Thüringer Waldziege

Die Thühringer Waldziege gehört zu den bedrohten Nutztierrassen.

Diese anmutige Ziegenrasse entstand um die Jahrhundertwende in Thüringen durch die Kreuzung von lokalen Schlägen mit der Schweizer Rasse der Toggenburger Ziegen. Die Thüringer Waldziege kann sowohl braun als auch schwarz sein. Die gefährdete Rasse hat eine Lammung pro Jahr, die meist Zwillinge hervorbringt. Wie die meisten alten Landrassen sind die Tiere robust, genügsam und bringen durchschnittliche Milch- und Fleischleistungen. Spezialisierte Milch- oder Fleischrassen haben die Landrassen im Laufe der Jahre ersetzt. Unsere Tiere haben sich als sehr sprungstark erwiesen. Je nach Höhe des Zaunes trifft man besonders die halbstarken Jungtiere gelegentlich auch außerhalb ihres Geheges an – zumindest, bis sie sich satt gefressen haben. Einige unserer Ziegen tragen Hörner, andere nicht, was genetisch bedingt ist. Unsere Tiere werden nicht enthornt!

Den Standort der Ziegen kann man tagesaktuell den Tier-Infotafeln am Eingangsgebäude oder in Spielplatznähe entnehmen.