Kaninchen – Der Meissner Widder

Kaninchen – Der Meissner Widder

Der Meißner Widder ist benannt nach der Stadt Meißen, dem Wohnort des Züchters Leo Reck. Im Jahr 1900 wurde die Rasse erstmals ausgestellt. Die Kaninchenrasse gehört zu den bedrohten Haustierrassen und ist daher Bestandteil unseres Archekonzepts. Auch wenn sie sehr kuschelig sind, wurden sie als landwirtschaftliche Nutztiere gezüchtet. Bis in die 1950er Jahre war die Haltung von Stallkaninchen auf dem Land noch weit verbreitet. Die Langohren waren früher eine beliebte Abwechslung auf dem Speiseplan. Familien ohne Acker und Weideland konnten die anspruchslosen Tiere mit Grünfutter von Wegrändern und Gräben sehr kostengünstig versorgen. Gern gezüchtet wurden die Meißner Widderkaninchen auch wegen ihres schönen schwarz-silbernen Fells, das bei Kürschnern sehr begehrt war. Dieses Fell zeichnet die Rasse aus und war das wichtigste Zuchtziel von Leo Reck. Da sich Kaninchen üppig vermehren, geben wir regelmäßig Tiere an Liebhaber oder Züchter ab, wenn sichergestellt ist, dass die Tiere artgerecht gehalten werden.

Standort im Hessenpark